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Sportplatz

Der Sportanlagenbau
Am 14. Juli 1947 unter Vorstand Hans Eckl wurde ein Pachtvertrag mit der Gemeinde Teunz über den Turnplatz geschlossen. Gleichzeitig begann man mit dem Bau eines Sportplatzes. Jeden Abend zogen die Anhänger des Vereins mit Pickel und Schaufel zum sogenannten Saubierl (jetzt Heideweg) und es wurde bis spät in die Nacht gearbeitet. Das steinige Erdreich wurde vom Hang abgetragen und mit Rollwagen zum Aufschütten befördert





Nach der Neugründung des Vereins wurden zunächst alle Spiele am Sportplatz am Bierl ausgetragen.  
Die 1. Fußballmannschaft schaffte 1973 den Aufstieg in die B-Klasse. Die Freude über den Aufstieg wurde bald getrübt durch einen Beschluss des Kreisspielleiters Otto Herbst aus Amberg, der entschied, dass auf dem Fußballplatz in Teunz wegen der zu geringen Ausmaße kein Verbandsspiel mehr ausgetragen werden dürfe. Heute wird der alte Sportplatz, noch als Ausweichplatz zum Training benutzt.

Bereits am 16. 1. 1972 bei der Jahreshauptversammlung hatte Vorstand Saller auf den unbedingt notwendigen Sportanlagenbau hingewiesen. Entsprechende Anfragen an Gemeinde und Landkreis wurden gestellt. Im Juli 1973 gelang es, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, Grundstückstauschvereinbarungen mit den Eheleuten Karl und Hilde Völkl sowie Karl und Betty Biersl zu schließen. Noch im August 1973 wurde das Feld in eine Spielwiese angesät. Der Platz war ab Herbst 1974 als Übergangslösung bespielbar. Das Architekturbüro Hans Rieger, Oberviechtach wurde 1974 von der Gemeinde Teunz beauftragt, die Planung für die Sportanlagen zu fertigen. In mühevoller Kleinarbeit unter entscheidender Mitwirkung durch Sportkamerad Andreas Eckl und dem Vereinsausschuss, wurde das Raumprogramm zusammengestellt. Der Planentwurf wurde durch Herrn Rieger bis September 1976 erstellt. Es begann ein langer Verhandlungsweg mit den staatlichen Stellen bei der Regierung mit mehreren .Änderungswünschen. Der Eingabeplan wurde im März 1977 an das Landratsamt Schwandorf eingereicht und die bauaufsichtliche Genehmigung am 5. 7. 1977 erteilt. Gleichzeitig stellte Vorstand Josef Saller beim Landessportverband, dem Landkreis, bei der Regierung Oberpfalz auf Bundesmittel, Zuschussgesuche.

Der Kostenvoranschlag für die Sportplätze betrug DM 287.000,00 und für das Sportheim waren DM 316.000,00 geplant.
Die gesamte Fläche der Sportanlage beträgt auf Pl.Nr. 395 20.438 qm und Pl.Nr. 397 6.376 qm somit insgesamt 26.814 qm.
Dieses Grundstück wurde von der Gemeinde langfristig gepachtet. Mit Beschluss vom 12. 3. 1980 hat der Gemeinderat Zuschüsse und Materialleistungen in Höhe von ca. 100.000,-DM sowie die Rückzahlung des BLSV-Darlehens übernommen und gleichzeitig die Baulast auf den Sportverein übertragen. Von der Regierung und dem BLSV wurde der vorzeitige Baubeginn am 13. 2. 1980 genehmigt. Dem Bau des Sportheims stand nichts mehr im Wege. Von den Mitgliedern wurden in den Jahren 1980 bis 1984 Arbeitsstunden im Wert von 122.000,- DM geleistet. Es wurden insgesamt 12200 Arbeitsstunden freiwillig aufgebracht und damit gelang eine tolle Gemeinschaftsleistung, wenn auch mit der Zeit der Kreis der Helfer zum harten Kern zusammengeschmolzen war.
Zur Finanzierung der Sportanlagen wurden Zuschüsse vom Land Bayern, dem Bundeshaushalt, dem Landkreis Schwandorf und der Bundesanstalt für Arbeit gewährt. Zinsgünstige Darlehen vom Bayer. Landessportverband und der BfA Nürnberg mussten beansprucht werden. Ein stattlicher Betrag konnte durch Spenden der Mitglieder gesammelt werden.
Nachdem der Planfertiger Hans Rieger verstorben war, konnte unser Sportkamerad Andreas Eckl für die Bauleitung und Rechnungsprüfung gewonnen werden.
Die Sportanlagen wurden in folgenden Teilabschnitten errichtet:
- Mai 1980 Baubeginn Sportheim,
- 4. Juli 1980 Richtfest (der Dachstuhl wurde komplett, von Mitgliedern erstellt)
- Sommer 1981 Planierung der Sportplätze durch die Firma Utz, Schönsee,
- Frühjahr 1982 bis August 1982 Oberschichten fertig stellen.
- Der Rasen wurde am 16. August 1982 angesät.


Im Jahr 1986 stand der Aufbau von Spielfeldbarrieren um den großen Platz sowie 2 Schutzhäuschen für die Ersatzspieler an. Im gleichen Jahr konnte mit der Installation von Bandenwerbungen begonnen werden.
Der Kinderspielplatz am Sportplatz entstand dank der Hilfe durch die Gemeinde - im Jahr 1991.



Als Geburtstagsgeschenk zum 30jährigen Gründungsfest im Jahr 1998 ist die Fertigstellung des Beachvolleyballfeldes zu betrachten, das ein zusätzliches Freizeitsportangebot der SpVgg Teunz für die gesamte Gemeindebevölkerung bietet. Möglich wurde dies zum einen durch eine großzügige Spende und vor allem aber auch durch die nach wie vor ungebrochene finanzielle und tatkräftige Unterstützung seitens der Gemeinde.

Im Jahre 2004 konnten nach fast 2jähriger Bauzeit die Arbeiten an der Terassenüberdachung sowie dem neuen Grillhäuschen abgeschlossen werden. Konkretisiert haben sich im Jahre 2006  die Vorbereitungen der größten Bauvorhaben der SpVgg Teunz seit dem Bau der neuen Sportanlage  
Mit dem Errichten einer neuen hochmodernen Flutlicht-anlage mit 6 Masten und dreizehn 2000 Watt Strahlern wird das gesamte Gelände komplett beleuchtet.  
Im Frühjahr 2007 wurde dann der Spatenstich zur neuen durch die Fa. Klug in Teunz gesponserten Flutlichtanlage sowie der Erweiterung des B-Platzes und des Einbaues einer Kühlanlage begonnen. Hauptinitiator für die Flutlichtanlage war Gerhard Haberl, der den Kontakt und die Einzelheiten mit der Fa. Klug übernahm.

Rechtzeitig zum 40jährigen Gründungsfest wurde die Flutlichtanlage und eine digitale Anzeigetafel in Betrieb genommen sowie die Außenfassade neu gestrichen.  Zusätzlich wurde für die Terrasse Zeltplanen angeschafft, um künftig für Vereinsveranstaltungen wetterunabhängig zu sein.





Digitale Anzeigetafel


Als Dank für die großzügige Unterstützung erhielt die Sportanlage den Namen des Hauptsponsors und ist als  -Teunz-Arena
das neue Schmuckkästchen des Vereins.

Im Juli 2009 wurde von der Fa. Elektro Raab GmbH & Co KG aus Oberviechtach eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Sportheims  installiert. 
Verantwortlicher Projektleiter bei der SpVgg Teunz war Karl Winklmann 
Kosten 35.000 Euro 
Die Anlage besteht aus 38 Sunline MAP 220 CTR Modulen mit einer Nennleistung von 220 Wp  1 Mondul Sunny Boy SB 2500 ESS  und 1 Modul Sunny Boy SB 5000 TL HC 
Die Anlage bringt eine Leistung von 8,36 kwp 
Fertigstellungsdatum und Inbetriebnahme 23.07.2009 
Installationszeitraum 06.07.2009 bis 15.07.2009 
Die Anlage ist vollständig versichert und hat eine Leistungsgarantie von 10 Jahren mit 90% Nennleistung  und 25 Jahren mit 80 % Nennleistung.


Hier Klicken für die Luftbildaufnahme der Klug-Teunz-Arena


   
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